Hospiz Osnabrueck

Literaturtipps


 Wenn Hopi lacht, geht die Sonne auf.
Der lebensfrohe Spatz ist die Symbolfigur des Ambulanten Kinderhospizdienstes Osnabrück und spielt die Hauptrolle in dem Kinderbuch „Hopp hopp, Hopi!“.
Viel Vergnügen mit dem sympathischen
kleinen Vogel, der viele Ideen und Talente hat
– nur das Fliegen, das zählt nicht dazu.

Mit dem Kauf dieses Kinderbuches
unterstützen Sie die Arbeit des Ambulanten Kinderhospizdienstes Osnabrück.
Herzlichen Dank dafür.

Sie erhalten es in Osnabrück in den
Altstädter Bücherstuben,
Bierstraße 37,
in der Buchhandlung zur Heide,
Osterberger Reihe 2,
in der Dom Buchhandlung,
Domhof 2
und natürlich direkt im
Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück.

 

Engelsglück und Flügelstaub
Von Silvia Thebing

Ein Buch, welches neue Bilder
von Jenseitsvorstellungen entstehen lässt.

 

Nilsson, U. & Eriksson, E.: "Die besten Beerdigungen der Welt". Frankfurt am Main: 2006.

Eines Tages finden Ester und ihr Freund eine tote Hummel. Sie beschließen, sie zu beerdigen, und geben sich sehr viel Mühe dabei. Aber was ist mit all den anderen Tieren? Es gibt so viele tote Tiere überall, irgendjemand muss sie doch beerdigen! Die Kinder wollen diese Aufgabe übernehmen und machen sich auf die Suche. Jede Beerdigung auf der kleinen Lichtung, die keiner kennt, ist etwas ganz Besonderes. Schließlich gründen sie eine Firma für die besten Beerdigungen der Welt: Beerdigungen AG. Schnell sind die Aufgaben verteilt: Ester beerdigt die Tiere, ihr Freund schreibt kleine Trauergedichte, und Esters kleiner Bruder ist für das Weinen zuständig.

Diese Geschichte ist anders als jedes andere Bilderbuch, das Kindern die Themen Tod und Sterben näherbringen will, und wurde zu Recht für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Der unbefangene Umgang der Kinder mit dem Tod wirkt - zumindest auf Erwachsene - zunächst ungewöhnlich und manchmal überraschend, aber nie makaber. Die tollen Illustrationen, die kleinen Trauergedichte und die Sorge der Kinder um die toten Tiere, die sonst niemand beachtet, verleihen diesem Buch seinen einzigartigen und liebevollen Charakter.

  

Thebing, S.: "Engelsglück und Flügelstaub". Berlin: 2009.

Die vier Engelskinder Thomas, Nikolas, Jonathan und Mia werden im Schutzengelunterricht auf ihre Aufgaben auf der Erde vorbereitet. Vier Mal werden sie vom Erzengel Michael auf die Erde geschickt, um den Menschen zu helfen - indem sie ihre individuellen Fähigkeiten und Gaben benutzen, einander unterstützen und ihren goldenen Flügelstaub einsetzen, der Zauberkraft besitzt. Als sie sich als Schutzengel bewiesen haben, dürfen sie in ihren Lebensbüchern lesen und erfahren so, wie es kam, dass sie so früh zu Engeln geworden sind. Sie werden traurig und stellen dem Erzengel Michael viele Fragen, weil sie nicht verstehen können, warum ihr Leben so früh zu Ende ging. Seine Worte trösten sie, und sie freuen sich auf ihre neue Aufgabe als Schutzengel im Himmel.

Dieses Vorlesebuch über die vier kleinen Schutzengel eignet sich besonders für jüngere Kinder, die gläubig erzogen werden. Die Geschichte, die durch einige Illustrationen der Autorin abgerundet wird, vereint fröhliche und ernste Momente in sich und will auf die Frage nach dem "Warum" eine Antwort finden.

 

Schössow, P.: "Gehört das so??!". München: 2005.

Ein seltsames Mädchen spaziert durch den Park. Es schleppt eine große Handtasche hinter sich hier, ist wütend und schreit: "Gehört das so??!" Bald werden andere Parkbesucher neugierig und folgen ihr. Schließlich wird das Geheimnis gelüftet: Elvis, der Kanarienvogel des Mädchens, ist gestorben und liegt nun starr und stumm in der Handtasche. Das Mädchen ist wütend, weil es nicht begreifen kann, wie alle anderen einfach so weitermachen können wie immer, jetzt, wo Elvis nicht mehr lebt. Die sechs Parkbesucher, die dem Mädchen gefolgt sind, schlagen vor, Elvis zu beerdigen, mit allem Drum und Dran. Danach wird Kuchen gegessen und Kakao getrunken, und das Mädchen erzählt von Elvis und der schönen Zeit mit ihm. Die Wut verschwindet, und es bleibt die Erinnerung an das Schöne und der Trost, den das Mädchen dadurch erfährt, dass ihre neuen Freunde an ihrer Trauer Anteil nehmen.

Die Illustrationen des Buches haben etwas Comichaftes, und doch wird das Mädchen mit seinen Emotionen, seinem Zorn und seiner Verwirrung sehr ernstgenommen. Ganz nah an der Gefühlswelt der Kinder, erfasst das Bilderbuch die Wut, die bei der plötzlichen Konfrontation mit dem Tod aufkommen kann, und die Erleichterung, die Trauernde erfahren, wenn man für sie da ist, sich Zeit für sie nimmt und ihnen zuhört.