Hospiz Osnabrueck

Qualifizierung zum Ehrenamt

Die Qualifizierung zum Ehrenamt im Ambulanten Hospizdienst des Osnabrücker Hospizvereins richtet sich an Personen, die erwachsene, schwersterkrankte oder trauernde Menschen in ihrer Situation begleiten und unterstützen möchten.
Die Qualifizierung zur Begleitung von Kindern und ihren Familien wird durch den Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück organisiert und durchgeführt.

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  • a. Informationstag

Der Informationstag richtet sich an alle Interessierten an der Hospizidee. Er kann vor einem Auswahlgespräch von zukünftigen ehrenamtlichen Kräften genutzt werden, ist aber keine Bedingung für die Teilnahme an einem Grundkurs zur Qualifizierung.

Inhalte:

   Die Hospizidee

       Geschichte und Entwicklung der Hospizbewegung
       (Europa – Deutschland – Osnabrück)
       Grundgedanken der Hospizidee
       Ambulante und stationäre Hospizarbeit
       Kinderhospizarbeit
       Eigene Abschiedserfahrungen
       Die ehrenamtliche Mitarbeit
       Die Hospizgruppen     

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Das Angebot erfolgt in Kooperation mit der KEB und der EEB Osnabrück.


 
  • b. Auswahlgespräche

Bei Interesse an einem Qualifizierungskurs und einer zukünftigen ehrenamtlichen Mitarbeit wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Die Auswahlgespräche finden wenige Monate vor einer kommenden Qualifizierungsmaßnahme statt.

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  • c. Grundkurs „Hospizarbeit“

Ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen und –mitarbeiter sollen darauf vorbereitet werden, angesichts von Sterben und Tod gesprächs- und handlungsfähig zu sein.
  
Inhalte des Kurses:

   Selbsterfahrung und Förderung der Gesamtpersönlichkeit
   Persönliche Erfahrungen mit Krankheit, Sterben, Tod und
   Abschied reflektieren
   Eigene Gefühle wahrnehmen und die anderer aushalten
   Eigene Grenzen und Stärken erkennen
   Motivationsklärung

Auseinandersetzung mit Themen, z.B.:

   Leid und Hoffnung
   Schuld
   Vergebung
   Der Sterbeprozess & Schmerz
   Wünsche von Sterbenden und Trauernden
   Spiritualität & Religiosität
   Die Hospizidee
   Rechtliche Informationen

Praktische Übungen:

   Rollenspiele
   Hilfreiche Gespräche
   Nonverbale Kommunikation
   Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit fördern
   Kreatives Arbeiten

In der Regel findet jährlich ein solches Qualifizierungsangebot statt und erstreckt sich über etwa ein halbes Jahr. Die Treffen erfolgen wöchentlich für zwei Stunden und an verschiedenen Wochenenden. Insgesamt erstreckt sich der Kurs über 80 Stunden.  Die Teilnehmer beteiligen sich an den Unkosten mit einmalig 150,-€.
Eine Verpflichtung zur Mitarbeit besteht nicht.

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Aussagen
von Teilnehmerinnen
des Grundkurses 2011/2012
„Der Tod hat für mich durch das Seminar
ein menschlicheres Gesicht bekommen….“

„Der Qualifizierungskurs zur ehrenamtlichen Mitarbeit im
Hospiz hat meine Haltung zum Leben und zum Tod in
sehr eindrucksvoller Weise verändert. Ich bin jede Woche
dankbar dafür, was ich über Beides lernen darf.“

„Indem ich mich mit vielen Themen im Kurs zunächst
selbst auseinandersetze, erhalte ich wertvolle Anregungen
und lerne immer besser verstehen, wie wichtig ein sensibles
und tolerantes Verhalten in diesem Ehrenamt ist.“

„Der Kurs hat mir bis jetzt gezeigt, dass sterben nicht
immer nur grausam und untröstlich sein muss, sondern
auch versöhnlich sein kann. Zudem lernt man wirklich noch
eine Menge über sich selbst, was ich nie gedacht hätte.
Man verändert seinen Blick.“

„Mir ist im Hospizgrundkurs klar geworden, dass jeder
Mensch einzigartig ist mit seiner eigenen Lebensgeschichte
und es somit in der Begleitung des Hospizgastes keine
feststehenden Regeln gibt. Respekt und Einfühlungsvermögen ist in der Begleitung erforderlich, um Bedürfnisse
wahrzunehmen. Ebenfalls zur Hospizarbeit gehört die
Begleitung der emotional betroffenen Nahestehenden.
Sehr interessant ist die systemische Sichtweise, die uns
bekannt gemacht worden ist. Auch durften wir erfahren,
wie mit Sterben und Tod in unterschiedlichen Kulturen
umgegangen wird.“

„In diesem Kurs wird sehr achtsam miteinander
umgegangen und darum geht es ja auch, um Achtsamkeit,
um Respekt und Würde bis zum wirklichen Lebensende.
Das nimmt mir die Angst und macht Hoffnung, dass in
unserer Gesellschaft der Tod seinen Platz bekommt.
Ich nehme ganz viel mit, persönlich und für meine Arbeit,
mit supernetten Mitteilnehmerinnen, vielen Dank dafür.“


Das Angebot erfolgt in Kooperation mit der KEB und der EEB Osnabrück.


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