Hospiz Osnabrueck


Finanzierung

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nach § 39 a, SGB V 95 % des Tagessatzes aus Kranken- und Pflegekasse.

Der Verband der Privatversicherungen (PKV) hat sich für seine Mitglieder dieser
Regelung angeschlossen. Häufig besteht parallel ein Anspruch gegenüber einer
Beihilfestelle (z.B. bei Beamten, Pensionären usw.) in Höhe von 50 % bzw. 70 %.

Über die Höhe des Tagessatzes wird nach Verhandlungen und Belegung durch eine Kalkulation des Bedarfs eine Vergütungsvereinbarung mit den Vertretern der Krankenkassen auf Landesebene geschlossen.

Der eigentliche Bedarfssatz des Hospizes liegt höher als der mit den
Krankenkassen vereinbarte Tagessatz in der Vergütungsvereinbarung.
Der Fehlbetrag muss durch Ehrenamt und Spenden aufgebracht werden.

Die Krankenkasse bestätigt den Hospizaufenthalt, wenn die in der ärztlichen Hospizverordnung angegebenen Begründungen ausreichend sind.

Bei Privatversicherten kann keine Direktabrechnung mit dem Hospiz erfolgen. 
Die Versicherten oder deren Angehörige werden bei der Beantragung und 
Abrechnung individuell beraten und unterstützt.

Grundsätzlich erfolgt eine Aufnahme unabhängig von der finanziellen Situation.