Hospiz Osnabrueck

Geschichte

Das Osnabrücker Hospiz - von den Anfängen bis heute

Der Osnabrücker Hospizverein wurde am 11. Juli 1994 von Osnabrücker BürgerInnen gegründet, um den Begriff „Hospiz“ auch in unserer Region mit Leben zu füllen. Finanzielle Grundlage bildete die „Luise-Marie Mölk-Stiftung“.

Am Anfang bereiteten sich ehrenamtliche MitarbeiterInnen in Hospizseminaren auf ihre Tätigkeit vor und nahmen nach und nach ihre Arbeit im häuslichen Bereich auf. Sie wurden zur Einzelbegleitung Sterbender oder Trauernder eingesetzt, selbst weiter begleitet und fortgebildet. So entstanden die ersten Hospizgruppen. Die Vorbereitung der Ehrenamtlichen und die Koordination ihrer ambulanten Einsätze, die Beratung, die Tätigkeiten des Vorstandes, die Öffentlichkeitsarbeit, die  Verwaltung der Mitglieder und Spenden konnten in den ersten Jahren noch dezentral und ehrenamtlich geleistet werden.

Im September 1997 wurde dank vieler Spenden und der „Luise-Marie Mölk-Stiftung“ das stationäre Hospiz an der Johannisfreiheit 7 eröffnet. Es beherbergte zu dieser Zeit 7 Einzelzimmer sowie das Hospizbüro, auch Geschäftsstelle des Vereins. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung wurde zum 1.1. 2002 die Trägerschaft des stationären Hospizes vom Osnabrücker Hospiz e.V. in eine gemeinnützige GmbH übergeleitet. Seitdem sind Gesellschafter zu gleichen Teilen der Osnabrücker Hospiz e.V. und die „Luise-Marie Mölk Stiftung“.

Die Unterstützung von BürgerInnen der Region ermöglichte im April 2007 die Eröffnung des umgebauten und auf 11 Betten erweiterten stationären Hospizes im Erdgeschoss der Johannisfreiheit 7. Um dem steigenden Informations- und Beratungsbedarf zu entsprechen wurde das Hospizbüro erweitert. Nun sind dort auch der Ambulante Hospizdienst, der Ambulante Hospiz-Pflegeberatungs und Palliativdienst sowie die Koordination des Ambulanten Kinderhospizdienstes Osnabrück angesiedelt.


Vereinsgründung

Am 11. Juli 1994 gründeten Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger den Osnabrücker
Hospiz e. V., um den Begriff Hospiz wieder mit Leben zu füllen.
Finanzielle Grundlage bildete die „Luise-Marie Mölk-Stiftung“ mit dem Ziel, ein stationäres Hospiz zu fördern. Zunächst bereiteten sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hospizseminaren vor, wurden zur ambulanten Einzelbegleitung Sterbender oder Trauernder eingesetzt, in Gruppen weiter begleitet und fortgebildet.

Gründungsmitglieder 11.7.1994:

Christiane Boeckh
Dr. Horst Butke
Dr. Uta Butke
Dr. Rüdiger Cording
Ursula Hellweg
Franz-Josef Hillebrandt
Dr. Dietrich Hoffmann
Dr. Ursula Hoffmann
Sigrid Leimkuhle
Prof. Dierk Meyer-Pries
Dr. Günter Sandhaus
Edeltraud Sänger
Gabriele Simon
Bernhard Wulftange
Mechthild Wulftange

1994 - 1997

In der Zeit von 1994 bis September 1997 befand sich ein Telefonanschluss des Hospizvereins in einer Privatwohnung. Die Tätigkeiten des Vorstands, die Vorbereitung und Koordination der Ehrenamtlichen, die Beratung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Verwaltungsarbeiten der Mitglieder und Spenden wurden in unterschiedlichen Bereichen dezentral ehrenamtlich geleistet. Drei Hospizgruppen mit ca. 35 Personen nahmen nach und nach ihre Tätigkeit im häuslichen Bereich auf.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am 27. Mai 1998

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