Hospiz Osnabrueck

Erfahrungsberichte

Ein schon seit Jahren an Krebs erkrankter älterer Herr bat um einen Hausbesuch zur
Klärung der Möglichkeiten häuslicher Versorgung. Während des Gesprächs konnten
Fragen zum Pflegeantrag, der Verbesserung der Schmerzsituation und Aufbau eines
sozialen Netzwerkes geklärt werden. Zusätzliche Sicherheit und Entlastung wurde durch
die 24-Stunden Rufbereitschaft erreicht. Durch vereinbarten regelmäßigen Telefonkontakt konnte schnell auf auftretende Probleme reagiert werden. Durch zunehmende Schmerzen wurde auf Wunsch des Betroffenen und in Kooperation mit dem Hausarzt der SAPV-Antrag gestellt und ein Palliativmediziner hinzugezogen.

Durch die Optimierung der Schmerztherapie erhöhte sich die Lebensqualität des
Betreffenden deutlich. Um die pflegenden Angehörigen zu entlasten wurde nach
Rücksprache ein Pflegedienst hinzugezogen, der zweimal täglich zum Einsatz kam.
Das unbürokratische Ausleihen von Hilfsmitteln, praktische Anleitung der Angehörigen
sowie der engmaschige Kontakt zum Palliativmediziner entschärfte die auftretenden
Krisensituationen in den letzten Lebenstagen. Der Betroffene verstarb, seinem Wunsch
entsprechend, im Beisein seiner Familie.